Freitag, 12. April.
[Die Zwei sind heute Mittag wohlbehalten auf Fernando de Noronha eingetroffen.]
Donnerstag, 11. April.
Zwei Tage und Nächte sind wir von den Squalls gebeutelt worden. Immer
wieder liefen wir in diese sturmartigen Schauerböen hinein. Schnell
vorher die Genua einrollen, das Gross ist eh gerefft und schon heulen
die Wanten, die Segen knattern, wir legen uns auf die Seite. Regen
prasselt auf die Sprayhood, wir linsen aus dem Niedergang und hoffen,
dass es gleich vorbei ist. Besonders nachts sehr unangenehm.
Heute Nachmittag, nach einen besonders grossen Regenfeld, klarte der
Horizont auf, die gigantischen weissen Cumulus-Wolken stehen wieder am
Himmel, es ist plötzlich windstill und die grauen Regenwolken liegen
hinter uns. Es war wie ein Signal: Motor an und ab in den plötzlich
wieder weiten Atlantik Richtung Fernando de Noronha. Morgen, Freitag um
15:00uhr, haben wir ausgerechnet, sind wir dort.
Mittwoch, 10. April.
Die Kalmen, durch die wir gerade fahren, sind bekannt für schwache und
wechselhafte Winde, starke Bewölkung, Hitze und den berüchtigten
Schauerböen, den sogenannten squalls. Immen wieder ziehen einzelne grössere
oder kleinere Wolken über das Meer, unter sich ein grauer Vorhang von
lokalem Regen. Wenn sie einem zu nah kommen, dreht oftmals der Wind
etwas und er kann dabei bis zu Sturmstärke auffrischen. Nass wird man
dabei natürlich auch. Sie sind also gemein.
Tagsüber kann man diese Wolken gut beobachten und ggf. rechzeitig
reffen. Dauernd reffen macht wegen der ansonsten schwachen Winde auch
keinen Sinn.
Wir haben zur Zeit aber dunkle Neumondnächte, und der Nachthimmel ist oft durch dicke Wolken bedeckt.
In der vergangenen Nacht haben uns drei solche Squalls erwischt, wobei
der Wind nicht sehr stark war und das Ereignis meist nicht länger als
einen viertel bis halbe Stunde dauerte. Trotzdem ist es Stress. Und
führt mal wieder zu schlaflosen Nächten.
Tagsüber war es wieder schön und um kurz nach drei am Nachmittag haben
wir den Äquator überquert. Wir sind jetzt auf der anderen Seite der
Welt. Das ist schon ein besonderes Gefühl.
Jetzt wünschen wir uns, dass die letzten 250 sm bis Fernando bald
geschafft sind. Freitagabend oder Samstag könnten wir da sein.
Dienstag, 9. April.
Unsere ruhige Fahrt geht weiter. Bisher haben wir in diesem
berüchtigten Flautengebiet eine feine Briese aus Ost, die uns eine
gemächliche Fahrt von 4,5 bis 5,5 Knoten beschert. Ab und zu, wenn es
doch flauer wird, lassen wir den Motor für einige Zeit mitlaufen.
Es ist sehr warm (heute 35°C). Unsere jetzige Position: 01°44 N, 30° 10
W. Also noch 100 Meilen bis zum Äquator, den wir morgen passieren
werden. Für die Feierlichkeiten planen wir einen kalten Kapverdischen
Rumpunsch. Jetzt aber müssen wir zum ersten mal etwas achtgeben, ein
Frachter kommt uns aus Süden genau entgegen. Noch sind es 15 Meilen
Abstand und wir müssen sehen, dass wir gut aneinander vorbeikommen.
Sonntag, 7. April.
Heute morgen waren wir gerädert. Zwar etwas, aber immer noch viel
zu wenig Schlaf. Der Wind hatte am frühen Morgen weiter nachgelassen,
was zu einer unangenehmen Schaukelei und zu schlagenden Segeln führte.
Unsere Geschwindigkeit lag unter 4 Knoten. Aber nachdem wir die
Passatsegel geriggt und das Gross geborgen hatten, kehrte himmlische
Ruhe ein. Der Wind kam wieder etwas besser und wir hatten einen sehr
schönen Segeltag. Ausserdem hatten wir mittags "Bergfest", die Hälfte
ist geschafft. Wir haben das Deck geschrubbt und von den vielen Schuppen
der Fliegenden Fische befreit, die jede Nacht bei uns stranden. Ein
kurzes nettes Funkgespräch mit der Funkerin eines Kühlschiffes
gefuehrt, das mitten im Atlantik dabei war, Tunfisch von drei großen
chinesischen Trawlern zu übernehmen. Backskiste ausgeräumt, um nach dem
Ruderlager zu sehen. Danach im Cockpit "geduscht", was nach fünf Tagen
auch mal wieder nötig war. Es ist inzwischen sehr warm. Danach gabs
Bratkartoffeln, Gurkensalat und ein Bier.
Samstag, 6. April.
Heute hatten wir einen schönen Tag. Wir haben Appetit und fühlen uns
soweit ganz wohl. Der Wind hat etwas nachgelassen und die See ist etwas
ruhiger geworden. Zwischenzeitlich ist es sogar etwas flau und wir
laufen unter fünf Knoten. Zuerst wünschten wir weniger Wind, jetzt dass
er uns erhalten bleibt. Es ist immer das gleiche. Der Wetterbericht von
Karsten und von den Seelotsen verspricht aber günstige Bedingungen bis
F. de Noronha, wenn auch es vielleicht etwas länger dauern wird.
Bei Sichtung unserer Brotreserven, mussten wir feststellen, dass das
meiste verschimmelt war. Also Brotbackmischung ausgegraben und den
Backofen angeschmissen. Nach dem Kneten war der Teig wunderbar
aufgegangen. Leider haben wir zu heiss gebacken: am Ende lag ein
schwarzes Brikett in der Form. Sehr schade. Morgen machen wir einen
zweiten Versuch.
Zum Sonnenuntergang haben wir im Cockpit unter unserem kleinen
Sonnenschutz gesessen, Nüsse geknabbert und ein kleines Bier getrunken.
Das sagt doch einiges.
Freitag, 5. April.
19:00 Uhr. Die Sonne ist zwischen Wolken untergegangen, ein weiterer Tag
ist um. 450 Seemeilen seit Mindelo und 830 bis Fernando de Noronha. Das
kommt uns noch sehr weit vor. Wir kommen aber weiterhin gut voran, das
letzte Etmal betrug 147 sm. Heute haben wir versucht uns halbwegs normal
zu ernähren: Frühstück am Tisch, was dank Antirutschmatten und je
drei Händen einigermaßen geklappt hat. Und zwei einfachen warmen
Mahlzeiten im Cockpit. Hört sich einfach an, ist aber schwer umzusetzen,
weil eben nichts länger als 3 Sekunden am gleichen Platz
bleibt. Inklusive man selbst. Also gut überlegen, bevor man z.B. irgend
etwas bereit legt. Es ging. Jetzt kommt wieder die Nacht. Die letzte war
recht ruhig, d.h. gleichmäßige Windbedingungen. Hoffentlich können
wir unsere Schlafanteile weiter steigern. Bisher war es nicht viel.
Donnerstag, 4. April.
Entgegen der Vorhersage hat der Wind und damit auch die Welle seit
gestern Nacht etwas nachgelassen. Wir hatten es dadurch etwas bequemer
und es geht uns schon wieder ganz gut. Wir sind immer noch kaum zu
Schlaf gekommen, das wird hoffentlich automatisch besser. Nachts blinkt
hinter uns der Polarstern und vor uns das Kreuz des Südens. Hatten drei
fliegende Fische und einen Tintenfisch an Deck. Die Tage vergehen
schnell: zwei mal Funken, Segel trimmen, Liegen, etwas essen. Beim
Angelversuch den Windgenerator eingefangen. Schon waren wir wieder gut
beschäftigt.
Mittwoch, 3. April.
Seit gestern Nachmittag anstrengendes Segeln mit reichlich Wind (in
Spitzen 7 Bf) und entsprechender Welle. Das Schiff bewegt sich immer
wieder ruckartig auf und nieder oder seitwärts und legt sich
zwischendurch mächtig auf die Seite. Alle Geschirrtücher sind zum
Fixieren von Gläsern, Flaschen und Töpfen verwendet. Trotzdem poltert
es immerzu irgendwo. Wir machen aber dadurch gute Fahrt und haben schon
160 sm geschafft. Wir hätten es aber gerne ein bisschen ruhiger. Das
Essen will auch noch nicht so recht schmecken. Es soll noch zwei Tage so
weitergehen. Wir versuchen gelassen zu bleiben.
Dienstag, 2. April.
Heute morgen noch mal auf den Markt und in den Lebensmittelladen, letzte
Einkäufe gemacht, 90 l Diesel getankt und haben um 10:30 Uhr die
Leinen losgeworfen. Nächstes Ziel ist Fernando de Noronha, mit 195° fast
Südkurs. Die Passatsegel sind ausgebaumt und wir werden in der Welle hin
und her geschaukelt. Noch ist der Wind erwas unstet, beeinflusst durch
die Berge. Uns geht es soweit gut, sind aber noch in der Eingewöhnung.
Dienstag, 2. April 2013
Freitag, 29. März 2013
Mindelo, 29. März 2013
Von Sal haben wir uns am
vergangenen Mittwoch wieder auf den Weg gemacht und sind am folgenden Tag morgens,
nach 120 Meilen,
in Mindelo angekommen. Es war eine vergleichsweise ruhige und laue Nacht, in
der wir aber wegen einer seitlichen Welle etwas unangenehm durchgeschaukelt
wurden.
Am frühen Morgen, der
Vollmond war gerade hinter den hohen Bergen von Santo Antao untergegangen und
im Westen verblasste langsam die Nacht, wurden wir von einem kräftigen Wind und
steilen Wellen im Kanal zwischen Sao Vicente und Santo Antao empfangen.
Nach weiteren 5 Meilen, einem zweiten Reff und einer knallenden Halse,
konnten wir in die geschützte Bucht einbiegen und in der aufgehenden Sonne am
Steg der Marina Mindelo festmachen.
Wir waren beide ziemlich
fertig und hatten zu allem Überfluss mit einer Darminfektion zu kämpfen, die
wir uns wohl in Palmeira eingefangen hatten.
Die ersten Eindrücke von
Mindelo, einer mittelgroßen Provinzstadt, haben uns mit etwas Wehmut an Palmeira
zurück denken lassen.
Zunächst musste natürlich
die Policia Maritima aufgesucht werden, ein längerer Weg in der inzwischen
heißen Sonne. Autoverkehr, Schlaglöcher und abgeblätterte Reklameschilder
prägten das Bild.
Der Blick vom Liegeplatz
über die weitläufige Bucht mit den rostigen Ankerliegern und den schroffen
Bergen dahinter ist aber reizvoll.
An der Molle gegenüber ein Kommen und Gehen
der kleinen altersschwachen Fähren und Inselschoner, die wir teilweise schon
von ihren Besuchen in Palmeira kannten.
Langsam lernen wir die
nähere Umgebung etwas kennen und bekommen ein Gefühl für den Ort. Das
anfängliche Fremdeln weicht allmählich einer beginnenden Vertrautheit und wir
fühlen uns zusehens besser hier.
Wie immer, erkunden wir
zunächst die Einkaufsmöglichkeiten, die Märkte und kleinen Lebensmittelläden.
Der Gemüsemarkt ist bunt mit vielen Ständen. Alle bieten aber mehr oder weniger
das Gleiche an: Kartoffeln, Süßkartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Bananen und
Papaya. Viel mehr gibt es nicht. Dann findet man doch bei einer fliegenden
Händlerin auf dem Bürgersteig Paprika und Gurken.
Schließlich haben wir auch
einen Supermarkt für Touristen und Besserverdienende gefunden, in dem es sogar
Käse und Speck (für Bratkartoffeln) gibt.
Ansonsten sind wir mit Einkaufslisten
schreiben, Wäschewaschen, allgemeines Aufräumen und Wartungsarbeiten am Schiff
beschäftigt.
Schließlich wollen wir in
ein paar Tagen zur Überquerung des Atlantiks aufbrechen. Bis zur
Brasilianischen Inselgruppe Fernando de Noronha sind es etwas 1350 Seemeilen
(ca. 2500 Km),
für die wir 11 bis 15 Tage benötigen könnten. Es wird vor allem an der
Ausdehnung der Kalmenzone in der nähe des Äquators liegen, wie unsere
Reisegeschwindigkeit ausfallen wird.
Abends haben wir uns schon
mehrfach mit einem Holländischen Seglerpaar getroffen, die mit ihrem netten
Sperrholzkatamaran auf dem Weg in die Karibik sind. Ein Schiff, das Richtung
Brasilien segeln wird ist auch gefunden. Eine gemischte Überführungscrew von
sechs jungen Leuten (2 Chilenen, 2 Polen und 2 Deutsche) bringen einen modernen
kleinen Schoner von Holland nach Puerto Williams.
Freitag, 22. März 2013
Palmeira, Sal, 22. März 2013
Der heutige Tag war
bestimmt durch die Beschaffung von Wasser für unseren Tank. Keine ganz einfache
Aufgabe. Durch Vermittlung von Arminda, die eine kleine Bar betreibt, lernten wir
José kennen, der bereit war (gegen etwas Bezahlung), Kanister zu besorgen und
diese, gefüllt mit gutem Wasser aus der hiesigen Entsalzungsanlage, am
Fischerkai für uns bereit zu stellen.
In Laufe des Tages gelangten so 150 Liter Wasser zu uns an Bord. Das ganze begleitet durch
einen sehr starken Wind, der uns seit gestern heimsucht und die Fahrt mit dem
Dingi vom Schiff zum Anleger zu einer nassen Sache macht.
In den acht Tagen, die wir
jetzt schon hier liegen, haben wir einen guten Eindruck des Ortes bekommen und
einige Personen kennen gelernt, die uns gute Tipps geben und eben auch wissen,
wer was zuverlässig besorgen kann, was hier nicht ganz unwichtig ist. Einer
davon ist Carlos (Karl-Heinz) der hier der Trans-Ocean-Vertreter ist.
Er lebt
seit vielen Jahren hier in Palmeira, nachdem sein Schiff als Wrack Eingang in
die hiesige Seekarte gefunden hat. Er kümmert sich rührend um die neu
ankommenden Segler, erklärt ihnen den Ort und die Kapverden insgesamt, hat ein
offenes Ohr für Alle und ist jeden Nachmittag mit einem Glas Wein in einer der
Bars anzutreffen. Sehr hilfreich. Z.B. hat er uns durch die verschiedenen
Mercearias (Lebensmittelläden) geführt, uns dort jeweils vorgestellt und uns
die feinen Unterschiede der verschiedenen vorrätigen Waren erklärt.
Nicht
unwichtig bei dem recht kargen Angebot. Dadurch alleine und durch andere
spontane Kontakte, die hier sehr leicht zu schließen sind, haben wir schon
einige Palmeiraner kennen gelernt, die uns beim Gang durch den Ort grüßen.
Natürlich
muss man dafür auch hier und da ein Kettchen kaufen, Pasteils oder
Fischfrikadellchen oder eben Bananen, praktisch das einzige Obst, das hier zu
bekommen ist.
Letzten Sonntag hatten wir
das Glück, einen der hiesigen wichtigen Feste zu erleben. Das Fest des Sankt
Josef (Sao José). Nach einer ermüdend langen Messe in der Mittagshitze, wurde
die Heiligenfigur durch den Ort und auf einem Korso von geschmückten
Fischerbooten, durch den Hafen gefahren.
Danach, sicherlich der eigentliche
Höhepunkt, gab es Live-Musik für alle Generationen bis späht in die Nacht. Dazu
gab es Gebratenes, Gebrutzeltes, Popkorn und natürlich Alkoholisches von
unzähligen kleinen Ständen. Die Strassen waren teilweise von Grillrauchschwaden
eingenebelt.
Gestern haben wir einen
Ausflug nach Santa Maria gemacht, dem touristischen Zentrum von Sal.
Eine ganz
andere Welt. Weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser, umsäumt von
Hotelanlagen, Sonnenschirmen, Restaurants und Souvenirläden.
Nach zwei Stunden
sind wir im typischen hiesigen Transportmittel, einem kleinen Toyota-Bus, mit
18 Personen total überfüllt, dafür aber mit völlig ausgeleierten Stossdämpfern,
zurück nach Palmeira gefahren.
Samstag, 16. März 2013
Palmeira, Sal, Kapverden, 15. März 2013
Gestern Abend sind wir hier angekommen und ankern nun in der Bucht vor dem kleinen Ort Palmeira, im Nordwesten der Insel Sal.
Am vergangenen Samstag sind wir aufgebrochen und haben San Sebastian de La Gomera nach schönen dreieinhalb Monaten verlassen. Verabschiedet wurden wir von Ulla und Ede, die damals bereits unsere Leinen angenommen hatten.
Die Überfahrt war im nachhinein betrachtet recht angenehm. Die meiste Zeit hatten wir guten Segelwind aus Nordost, also von hinten. Am letzten Tag haben wir den Motor mitlaufen lassen, weil der Wind schwächer wurde und wir nicht so gerne eine weitere Nacht auf See verbringen wollten. Es hat genau geklappt, um 19:30 Uhr sind wir nach sechs Tagen und fünf Nächten in die Bucht eingelaufen.
Die ersten beiden Tage unterwegs waren nicht sehr angenehm. Es dauert einfach eine Weile bis der Körper sich an die Schiffsbewegungen gewöhnt hat.
Wir fühlten uns körperlich nicht wohl, was sich natürlich auch auf den gefühlsmäßigen Zustand auswirkte. Auf was hat man sich da bloß eingelassen? Geht das Elend jetzt für immer und ewig so weiter?
Ab dem dritten Tag ging es uns allmählich besser und auch das Wohlgefühl stieg wieder deutlich an.
In den letzten drei Tagen fühlten wir uns wohl und es war ein angenehmes reisen.
Die einzige verbliebene Schwierigkeit bestand darin, dass wir erst in der letzten Nach einen für uns befriedigenden Schlafrhythmus gefunden haben, in dem wir uns zu zwei vier-Stunden-Wachen entschieden haben. Erst so konnten wir beide jeweils eine ernstzunehmende Menge Schlaf bekommen. Auf Wache hieß, die Zeit im Cockpit zu verbringen, Fahrtrichtung und Segelstellung zu beobachten, den Kartenplotter im Blick zu behalten und ab und zu einen Blick über den Horizont zu werfen. Dazu haben wir uns draußen ein Lager eingerichtet, in dem wir einigermaßen bequem die Zeit verbringen konnten. Da es wenig zu tun gab und wir nur eine Schiffssichtung hatten (ein Frachter nach Brasilien), konnten wir oft etwas dösen oder mit einer Eieruhr bewaffnet kurz einnicken.
Jetzt, im Hafen, sagen wir uns, dass wir so noch längere Zeit weiterfahren könnten.
Jetzt liegen wir also in Palmeira und waren heute Vormittag mit dem Sammeltaxi am Flughafen, wo wir wie Flugpassagiere offiziell eingereist sind.
Alle waren sehr hilfsbereit und freundlich.
Am Eindruck des Ortes hier und der Fahrt zum Hauptort und zum Flughafen machen deutlich, dass wir nicht mehr in Europa sind, sondern sehr nah an Afrika. Alles ist sehr einfach, die Läden klein, vor dem Wasserhaus stehen die Kanister Schlange, Autos gibt es wenig aber dafür Sammeltaxis mit einer unklaren Höchstzahl der mitfahrenden Passagiere.
Wir werden uns zunächst etwas einleben und in ein paar Tagen weiter zur nächsten Insel fahren.
Bedanken wollen wir uns bei Carsten aus Wedel, der uns mit Wetterdaten versorgt hat. Das gibt ein beruhigendes Gefühl.
Vielen Dank auch an Tochter Lena, die unseren kleinen Tagesberichte in den Blog übertragen hat.
Außerdem bei den "Seelotsen" Funkamateure Christoph und Thierry, mit denen wir täglich Kontakt hatten und in allen möglichen Fragen eingehend beraten wurden.
Einige Schäden haben wir zu beklagen: ein gebrochener Block, ein Wackelkontakt im Plotterdisplay, schwächelnde Stromversorgung wegen Übergangswiederstände und anderes. Natürlich auch verhedderte Leinen, wie dieser überraschende Blick aus dem Fenster zeigt.
Am vergangenen Samstag sind wir aufgebrochen und haben San Sebastian de La Gomera nach schönen dreieinhalb Monaten verlassen. Verabschiedet wurden wir von Ulla und Ede, die damals bereits unsere Leinen angenommen hatten.
Die Überfahrt war im nachhinein betrachtet recht angenehm. Die meiste Zeit hatten wir guten Segelwind aus Nordost, also von hinten. Am letzten Tag haben wir den Motor mitlaufen lassen, weil der Wind schwächer wurde und wir nicht so gerne eine weitere Nacht auf See verbringen wollten. Es hat genau geklappt, um 19:30 Uhr sind wir nach sechs Tagen und fünf Nächten in die Bucht eingelaufen.
Die ersten beiden Tage unterwegs waren nicht sehr angenehm. Es dauert einfach eine Weile bis der Körper sich an die Schiffsbewegungen gewöhnt hat.
Wir fühlten uns körperlich nicht wohl, was sich natürlich auch auf den gefühlsmäßigen Zustand auswirkte. Auf was hat man sich da bloß eingelassen? Geht das Elend jetzt für immer und ewig so weiter?
Ab dem dritten Tag ging es uns allmählich besser und auch das Wohlgefühl stieg wieder deutlich an.
In den letzten drei Tagen fühlten wir uns wohl und es war ein angenehmes reisen.
Die einzige verbliebene Schwierigkeit bestand darin, dass wir erst in der letzten Nach einen für uns befriedigenden Schlafrhythmus gefunden haben, in dem wir uns zu zwei vier-Stunden-Wachen entschieden haben. Erst so konnten wir beide jeweils eine ernstzunehmende Menge Schlaf bekommen. Auf Wache hieß, die Zeit im Cockpit zu verbringen, Fahrtrichtung und Segelstellung zu beobachten, den Kartenplotter im Blick zu behalten und ab und zu einen Blick über den Horizont zu werfen. Dazu haben wir uns draußen ein Lager eingerichtet, in dem wir einigermaßen bequem die Zeit verbringen konnten. Da es wenig zu tun gab und wir nur eine Schiffssichtung hatten (ein Frachter nach Brasilien), konnten wir oft etwas dösen oder mit einer Eieruhr bewaffnet kurz einnicken.
Jetzt, im Hafen, sagen wir uns, dass wir so noch längere Zeit weiterfahren könnten.
Jetzt liegen wir also in Palmeira und waren heute Vormittag mit dem Sammeltaxi am Flughafen, wo wir wie Flugpassagiere offiziell eingereist sind.
Alle waren sehr hilfsbereit und freundlich.
Am Eindruck des Ortes hier und der Fahrt zum Hauptort und zum Flughafen machen deutlich, dass wir nicht mehr in Europa sind, sondern sehr nah an Afrika. Alles ist sehr einfach, die Läden klein, vor dem Wasserhaus stehen die Kanister Schlange, Autos gibt es wenig aber dafür Sammeltaxis mit einer unklaren Höchstzahl der mitfahrenden Passagiere.
Wir werden uns zunächst etwas einleben und in ein paar Tagen weiter zur nächsten Insel fahren.
Bedanken wollen wir uns bei Carsten aus Wedel, der uns mit Wetterdaten versorgt hat. Das gibt ein beruhigendes Gefühl.
Vielen Dank auch an Tochter Lena, die unseren kleinen Tagesberichte in den Blog übertragen hat.
Außerdem bei den "Seelotsen" Funkamateure Christoph und Thierry, mit denen wir täglich Kontakt hatten und in allen möglichen Fragen eingehend beraten wurden.
Einige Schäden haben wir zu beklagen: ein gebrochener Block, ein Wackelkontakt im Plotterdisplay, schwächelnde Stromversorgung wegen Übergangswiederstände und anderes. Natürlich auch verhedderte Leinen, wie dieser überraschende Blick aus dem Fenster zeigt.
Sonntag, 10. März 2013
Überfahrt zu den Kapverden
[Fr, 15.03. Die zwei sind inzwischen in Sal eingetroffen und werden sich bald melden.]
Mi, 13.03. 8:00 Uhr UTC. 19 47 N, 21 15 W.
Jetzt haben wir 550 Seemeilen im Kielwasser und wir versuchen auszurechnen, wann wir in Sal ankommen werden. Bei gutem Tempo könnte es Donnerstagabend klappen. Leider wird der Wind langsam schwächer. Noch laufen wir aber knapp 6 Knoten.
In der letzten Nacht haben wir abwechselnd einige Stunden schlafen können. Oder wir liegen in Decken gehüllt im Kockpit und dösen vor uns hin. Seit Gomera nur ein Schiff gesehen.
Di, 12.03. 8:00 Uhr UTC. 21 48 N, 20 12 W, noch 340 Meilen bis Sal.
Nachdem wir Gestern einen windigen und schaukeligen Tag hatten, läuft es jetzt seit Stunden sehr gut. In der letzten Nacht nahm der Wind etwas ab und kam wieder mehr von Achtern. Die Genua wurde wieder nach Backbord ausgebaumt und es begann eine angenehm rauschende Fahrt, bie bis jetzt anhält. So kann es gerne weitergehen. Petra liegt noch in der Koje. Gleich wollen wir unsere Lebensqualität mit einem richtigen Frühstück weiter verbessern.
Mo, 11.03. Der dritte Tag auf See ist vor zwei Stunden angebrochen. Ein Drittel ist geschafft.
Nachdem wir gestern tagsüber eine vergleichsweise ruhige Fahrt hatten, zeitweise mussten wir den Motor mitlaufen lassen, kam gestern Abend der Wind zurück. Mitten in der Nacht musste gerefft werden. Aktuell 5, teilweise 6 Bf aus Ost.
Petra geht es besser. Sie will heute etwas anderes als Zwieback essen.Wir bemühen uns um Routine an Bord. Noch haben wir keine. Die Stimmung wird aber langsam besser. Seit Gomera nur ein Schiff gesichtet. Funkkontakt zu Christoph aus Kiel und Werner auf Sturdy, die weiter im Westen unterwegs sind.
So, 10.03., 7:00 Uhr. Noch keine "Seebeine", Petra richtig krank. Kein Schlaf. Die erste Nacht macht trotz Sternenhimmel und Delfinbesuch keinen Spass. Wechselnde Winde direkt von hinten bescheren uns Schaukelei und Segelschlagen. Trotzdem kommen wir gut voran: 125 sm seit San Sebastian in 19 Stunden. Gerade ist die Sonne aufgegangen. Das wird unseren Lebensgeistern Aufwind geben.
Mi, 13.03. 8:00 Uhr UTC. 19 47 N, 21 15 W.
Jetzt haben wir 550 Seemeilen im Kielwasser und wir versuchen auszurechnen, wann wir in Sal ankommen werden. Bei gutem Tempo könnte es Donnerstagabend klappen. Leider wird der Wind langsam schwächer. Noch laufen wir aber knapp 6 Knoten.
In der letzten Nacht haben wir abwechselnd einige Stunden schlafen können. Oder wir liegen in Decken gehüllt im Kockpit und dösen vor uns hin. Seit Gomera nur ein Schiff gesehen.
Di, 12.03. 8:00 Uhr UTC. 21 48 N, 20 12 W, noch 340 Meilen bis Sal.
Nachdem wir Gestern einen windigen und schaukeligen Tag hatten, läuft es jetzt seit Stunden sehr gut. In der letzten Nacht nahm der Wind etwas ab und kam wieder mehr von Achtern. Die Genua wurde wieder nach Backbord ausgebaumt und es begann eine angenehm rauschende Fahrt, bie bis jetzt anhält. So kann es gerne weitergehen. Petra liegt noch in der Koje. Gleich wollen wir unsere Lebensqualität mit einem richtigen Frühstück weiter verbessern.
Mo, 11.03. Der dritte Tag auf See ist vor zwei Stunden angebrochen. Ein Drittel ist geschafft.
Nachdem wir gestern tagsüber eine vergleichsweise ruhige Fahrt hatten, zeitweise mussten wir den Motor mitlaufen lassen, kam gestern Abend der Wind zurück. Mitten in der Nacht musste gerefft werden. Aktuell 5, teilweise 6 Bf aus Ost.
Petra geht es besser. Sie will heute etwas anderes als Zwieback essen.Wir bemühen uns um Routine an Bord. Noch haben wir keine. Die Stimmung wird aber langsam besser. Seit Gomera nur ein Schiff gesichtet. Funkkontakt zu Christoph aus Kiel und Werner auf Sturdy, die weiter im Westen unterwegs sind.
So, 10.03., 7:00 Uhr. Noch keine "Seebeine", Petra richtig krank. Kein Schlaf. Die erste Nacht macht trotz Sternenhimmel und Delfinbesuch keinen Spass. Wechselnde Winde direkt von hinten bescheren uns Schaukelei und Segelschlagen. Trotzdem kommen wir gut voran: 125 sm seit San Sebastian in 19 Stunden. Gerade ist die Sonne aufgegangen. Das wird unseren Lebensgeistern Aufwind geben.
Freitag, 8. März 2013
San Sebastian de La Gomera, 8. März 2013
Die letzten zwei Wochen
waren etwas aufwühlend. Zunächst hatten wir mal wieder die Frage schwer bewegt,
wie die Reise nun weitergehen soll. Im Dezember hatten wir uns ja für die
Weiterfahrt entschieden, die aber erst im Mai stattfinden sollte. Das war ja
noch lange hin. Langsam dämmerte es uns, dass die Warterei hier zu lange wird
und dass die Wetterbedingungen auf der Weiterreise im Laufe des Sommers etwas
anstrengender werden könnten. Dazu kam natürlich auch so etwas wie die Angst
vor der eigenen Courage. Damit stellte sich die Frage, ob die Rückfahrt nach
Europa, eigentlich der ursprüngliche Plan, nicht doch wesentlich entspannter
sei.
Nach einer Reihe von
Gesprächen und Überlegungen haben wir uns doch für die Weiterfahrt entschieden,
allerdings dann bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit. Damit kehrte
wieder Sicherheit bei uns ein.
Der gebuchte Flug nach
Deutschland im April ließ sich nicht mehr rückgängig machen, er musste daran
glauben.
Als dieser Punkt geklärt
war, ging eines Abends beim Kartenspielen (Schwimmen) mit Werner und Siegfried
der Bilgenalarm los. Wasser im Schiff. Nach einigem probieren war klar: es war
Süßwasser. Unser großer Wassertank hatte ein Riss in der Schweißnaht. Also Tank
freilegen und Andy, der Alleskönner von San Sebastian bitten, die Naht wieder
zu schweißen, was er mit Erfolg erledigt hat. Als nächstes stellte sich heraus,
dass ein kleiner Stahltopf im Seewasserkühlsystem einen Riss hatte. Es tropfte
Seewasser auf den Motor. Also raus damit und wieder zu Andy. Auch diese Aufgabe
(die verrostete Stelle herausschneiden und ein neues Stück Blech einschweißen)
hat er schnell und gut gemacht.
Als nächstes, ein
erfreuliches Ereignis. Jens ist für neun Tage zu Besuch gekommen. Wir haben
einiges zusammen unternommen, viel geredet und beraten.
Es war eine schöne
Zeit. Allerdings konnte er einem schon etwas Leid tun: erst zwei Tage krank und
dann schlug das Wetter nachhaltig um.
Wolken, Regen und kühler
Wind fielen genau in die wenigen Tage, in denen der Nordeuropäer sich
eigentlich nach Sonne und Sandalen sehnt.
Das waren die Vorboten für
das nächste Ereignis: Sturm über Gomera!
Zwei Tage lang starker
Wind und kräftiger Regen. Die Fähre musste bis nach Santa Cruz ausweichen, weil
sie in keinem anderen Hafen anlegen konnte, Schiffe und Boote aus den Nachbarhäfen
haben in San Sebastian Zuflucht gesucht, Steinschlag und Sturzbäche aller
Orten. Danach wurde überall gefegt und aufgeräumt.
Nun ist das Sturmtief
abgezogen und es ist warm und windstill. Morgen soll sich wieder der übliche
Nordostwind einstellen und wir fahren ab. Zunächst wohl bei schwachen Winden,
das ist uns nur recht.
Zu den Kapverden werden
wir sechs bis sieben Tage unterwegs sein, es kann auch ein bischen Mehr sein,
wenn der Wind schwach bleibt.
Diesel, Wasser und
Lebensmittel sind gebunkert. Jetzt haben wir noch einige Kleinigkeiten auf
unserer Liste und den unvermeidlichen Kloß im Hals. Es wird Wirklichkeit.
Unterwegs wollen wir uns
mit kurzen Positionsmeldungen und Lageberichten melden. Diese werde ich per
Amateurfunk an Tochter Lena senden, die sie dann in unseren Blog übertragen
wird. Hoffentlich klappt es.
Wenn nicht, kommt der
nächste Bericht dann eben von den Kapverden.
Samstag, 23. Februar 2013
San Sebastian de La Gomera, 23. Februar 2013
Der Karneval ist mit dem
ganzen damit verbundenen Trubel vorbei. An zwei Wochenenden hintereinander gab
es Umzüge, unzählige verkleidete Kinder, Volksfeststimmung und natürlich
unglaublich laute Musik bis in den Morgen. Besonders schön ist die familiäre
Atmosphäre nachmittags und abends.
Die Großfamilien, oder Freundeskreise aus
den anderen Orten lassen sich dann häuslich mit Tischen und Stühlen im Umfeld
der Plaza de las Americas nieder, es gibt reichlich mitgebrachtes Essen und
Getränke, es wird laut geschnattert und die Kinder rennen durch die Gegend. Aus
den bunten Umzugswagen wird schon mal in gelber Perücke Essen herausgereicht.
Höhepunkt am vergangenen
Wochenende war die Beerdigung der Sardine, die in Wirklichkeit inmitten eines
Feuerwerks am Strand abgebrannt wurde.
Lästig war manchmal die
Musik, nicht immer gut aber auf jeden Fall laut.
Jetzt ist das große
Festzelt, seit Dezember im Dauerbetrieb, abgebaut und Ruhe ist eingekehrt.
Gleichzeitig ist es abends deutlich kühler geworden und man bleibt gerne unter
Deck.
Letzten Mittwoch haben wir
uns endlich aufgerafft und sind nach Las Galletas auf Tenerife gesegelt. 23 Meilen sind nicht weit und es war ein sehr schöner
Nachmittag mit 15 km Wind aus schräg hinten. Sehr angenehm. Unsere
frisch erstandene Schleppangel wurde in Dienst gestellt und kurz vor dem Ziel
wieder eingeholt. Kein Fisch.
Las Galletas ist ein recht
reizloser Ort und auch die Umgebung ist nicht besonders schön: trocken, staubig
und mit wenig schönem Gewerbe. Dazwischen einige überdachte Bananenplantagen,
die teilweise aufgegeben schienen.
Gut war die schnelle
Busverbindung nach Los Cristianos, wo wir am nächsten Tag ein Auto gemietet
haben.
Damit sind wir nach Santa
Cruz gefahren um einige Dinge beim Yachtausrüster zu kaufen: große
Reservekanister für zusätzlichen Diesel und neue Batterien, da unsere alten
langsam Schwächen zeigen. Die wiederum konnten wir nur bestellen. Sie werden
dafür ans Schiff nach San Sebastian geliefert, wenn es klappt.
Danach natürlich noch der
unvermeidliche Großeinkauf bei Lidl, den es auf Gomera nicht gibt. Zwei volle
Wagen wurden im Auto und später an Bord verstaut.
Damit war der Zweck
unseres Ausfluges nach Tenerife erledigt und wir fuhren zurück.
Angekündigt war schwacher
Wind von vorne. Also haben wir uns auf eine etwas langweilige Motorfahrt
eingestellt.
Der Wind entwickelte sich
dann aber zu einer ziemlich steifen Brise von bis zu 28 kn gegen die wir mit ausgerollter
Genua und Motorkraft ankämpfen mussten, da wir die Strecke nicht komplett
aufkreuzen wollten.
Das war keine seglerische
Glanzleistung.
Nach vier Stunden sind wir
abgekämpft und von oben bis unten mit Salz eingekrustet, sowie einem
Sonnenbrand auf dem linken Ohr endlich angekommen. Heute Morgen glitzerte das
ganze Schiff noch von den Salzkristallen, bevor sie mit einem ausgiebigen
Schlauchbad abgewaschen waren.
Leider ist dabei auch ein
weiterer Teller zu Bruch gegangen, weil wir sie nicht ausreichend seeklar
verstaut hatten. Außerdem hat sich Seewasser durch die Luken in unsere Koje und
einen Schrank geschlichen, auch extrem unerfreulich.
Wie soll man so die weiten
Strecken bewältigen, die uns noch bevorstehen? Fragt sich der verzagte Skipper
nach solchen Erlebnissen.
Heute, nach dem alles
gespült und wieder trocken ist, sieht die Welt wieder besser aus.
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