Samstag, 6. April 2019

Almerimar, 6. April 2019


Nach einigen sonnigen Tagen hat sich das Wetter hier leider wieder verschlechtert. 


Temperaturen um 14 Grad und viel Wind. Gestern hat es dazu noch den ganzen Tag lang geregnet. Auch in den kommenden Tagen soll es nur zögerlich besser werden. Auf die Dauer ist es etwas deprimierend.



Wir müssen aber sowieso noch einige Tage bleiben, unser Vorsegel liegt beim Segelmacher. Es müssen einige Nähte nachgenäht werden. Bis Ende kommender Woche soll alles fertig sein.


Darüber hinaus sind wir im Prinzip startbereit und es wird allmählich auch Zeit. Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir uns unter Anderem unsere stumpf gewordene Tischplatte vorgenommen und sie inzwischen wieder auf Hochglanz gebracht. 



Gestern waren wir mal wieder mit dem Bus in Almeria. Ein wenig Bummeln und in der Markthalle einen café con leche trinken. Ein bisschen Stadtluft schnuppern.



Die Busfahrt durch die Gewächshauslandschaft und an der Küste entlang durch Roquetas de Mar und Aguadulce ist abwechslungsreich und bietet Einblicke in den hiesigen Alltag.



Heute Abend bekommen wir Besuch zum Essen. Das wird wieder ein nettes Treffen im Deutsch-Spanischen Sprachgewirr. Diese Kontakte zu anderen Seglern sind kurzweilig. Kennengelernt haben wir sie auf dem hiesigen TO-Treffen.








Samstag, 30. März 2019

Almerimar, 30. März 2019


Seit einer Woche leben wir wieder an Bord unserer Santos. Es wird Zeit wieder einen Eintrag zu schreiben, obwohl es nicht viel mehr als Bordalltag zu beschreiben gibt.


Auf dem Weg hierher waren wir zunächst 6 Tage auf Mallorca, wo wir bei unseren Freunden Farida und Hubert wohnen durften. Obwohl uns das Wetter nicht wirklich wohlgesonnen war, waren die Tage auf der Finca mal wieder wunderschön und wir wurden ordentlich verwöhnt. 



Da die Beiden vor kurzem in ihr fast fertiges Haupthaus gezogen waren, hatten wir die „Burg“ für uns, was sehr komfortabel war. Die Tage vergingen recht schnell mit viel Geschnatter, einigen Ausflügen und dem hervorragenden Essen aus Huberts Küche. Das eine oder andere Glas Wein durfte natürlich auch nicht fehlen.
Trotz Regen und kühlen Temperaturen haben wir die Tage sehr genossen.



Von Palma sind wir in einer Stunde nach Almeria geflogen, wo Udo, zuverlässig wie immer, schon auf uns wartete. Abends um acht waren wir an Bord.

Das Wetter war in diesen Tagen auch hier recht durchwachsen. Hauptsächlich der starke Ostwind, der die meiste Zeit geblasen hat, hat uns bisweilen regelrecht genervt. Da das in-der-Sonne-rumliegen nicht angesagt war, haben wir uns eben an die Arbeit gemacht und uns der anstehenden Aufgabenliste gewidmet.



Da war der Einbau und die Verkabelung unseres neuen Rad(auto)piloten. Der besteht heutzutage aus Steuergerät, Sensor, Bediengerät, reichlich Datenkabeln und natürlich dem eigentlichen Autopiloten.  Das hat drei Tage in Anspruch genommen, die ich weitgehend in der Backskiste verbracht habe.



Danach galt es unsere Dieseltankarie endlich zu Ende zu bringen. Die Diesel- und Rückölleitung musste vom kleinen auf den neuen großen Tank umgebaut werden, dann die Dieselbestände umfüllen und den kleinen Takt ausbauen und per Zettel in den Waschräumen zum Verkauf anbieten. Mal sehen. Wir hoffen damit diese unendliche Geschichte gut beendet zu haben.



Inzwischen wurde auch viel geputzt, aufgeräumt und entsorgt. Nun sieht es bei uns wieder zufriedenstellend gemütlich aus.






Freitag, 12. Oktober 2018

Almerimar, 12. Oktober 2018


Seit Mittwoch liegen wir in Almerimar, unserem diesjährigen Winterliegeplatz. Es fühlt sich gut an, nach dem ereignisreichen Segeljahr wieder für einige Zeit sesshaft zu werden. Hier waren wir auch im Winter 2016/17 und alles ist wohltuend vertraut. Einige Bekannte von damals haben wir schon getroffen, allen voran natürlich Alex und Udo vom TO-Stützpunkt-Waschsalon.


In den kommenden knapp 3 Wochen muss eine lange Liste abgearbeitet werden. Von Motorwartung bis Segelwaschen über kleine Reparaturen. Und immer wieder auf- und umräumen, weil dauernd irgendetwas im Weg liegt.
Noch ist nicht klar ob unsere Santos an Land gestellt wird oder im Wasser bleibt.
Aber es bleibt immer Zeit zum Lesen, Spazierengehen und zum Zusammensitzen mit alten und neuen Bekannten.
Die letzten Etappen haben uns über Alicante und Cartagena geführt, beides attraktive Städte an der hiesigen spanischen Küste. 


Im krassen gegensatz dazu unglaubliche Städte wie Benidorm und andere Tourismushochburgen. 


Ein Ankerstopp beim Mar Menor und zwei wetterbedingte Tage im (nicht ganz so schönen) Hafen von Garrucha waren auch dabei, die Strecke bis zur Costa del Sol im Süden Spaniens ist doch recht lang.


Das letzte Teilstück um das Cabo de Gata war mit 67 Meilen auch nicht kurz und wir sind schon zwei Stunden vor Sonnenaufgang losgefahren.
Am 31. Oktober geht unser Flug nach Hamburg.