Sonntag, 14. April 2019

Cartagena, 14. April 2019


Gestern haben wir unsere Leinen in Almerimar gelöst und sind endlich aufgebrochen. Die drei Wochen waren gut und erfolgreich. Einiges konnten wir erledigen und damit die Zeit mit dem unsteten und kühlen Wetter gut nutzen. 


Nebenbei haben wir auch noch nette Menschen (Segler) kennengelernt und mit ihnen gute Stunden verbracht. 


Eine kleine Wanderung in das nahe gelegene Naturschutzgebiet war auch dabei, inklusive Besichtigung der Flamingo-Kolonie.



Aber, irgendwann zieht es uns dann doch weiter, immerhin haben wir noch einige Ziele vor uns.
Gestern also ging es los. Erst die 30 Meilen bis zum Cabo de Gata bei völliger Flaute, dann die Strecke nach Nordost bis Garrucha bei zunehmenden bis starken Wind aus Süd. 


Garrucha ist nicht besonders attraktiv, aber nach 65 sm gut geeignet für eine Übernachtungspause auf dem Weg nach Cartagena. 



Heute dann die Fahrt hier nach Cartagena (47 sm). Der Wind war unstet aber die Welle trotzdem unangenehm. Die Sonne hat den ganzen Tag gestrahlt aber der Wind auf dem Wasser ist noch recht kühl.
Jetzt geht es gleich in die Stadt zum Tapasessen.







Samstag, 6. April 2019

Almerimar, 6. April 2019


Nach einigen sonnigen Tagen hat sich das Wetter hier leider wieder verschlechtert. 


Temperaturen um 14 Grad und viel Wind. Gestern hat es dazu noch den ganzen Tag lang geregnet. Auch in den kommenden Tagen soll es nur zögerlich besser werden. Auf die Dauer ist es etwas deprimierend.



Wir müssen aber sowieso noch einige Tage bleiben, unser Vorsegel liegt beim Segelmacher. Es müssen einige Nähte nachgenäht werden. Bis Ende kommender Woche soll alles fertig sein.


Darüber hinaus sind wir im Prinzip startbereit und es wird allmählich auch Zeit. Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir uns unter Anderem unsere stumpf gewordene Tischplatte vorgenommen und sie inzwischen wieder auf Hochglanz gebracht. 



Gestern waren wir mal wieder mit dem Bus in Almeria. Ein wenig Bummeln und in der Markthalle einen café con leche trinken. Ein bisschen Stadtluft schnuppern.



Die Busfahrt durch die Gewächshauslandschaft und an der Küste entlang durch Roquetas de Mar und Aguadulce ist abwechslungsreich und bietet Einblicke in den hiesigen Alltag.



Heute Abend bekommen wir Besuch zum Essen. Das wird wieder ein nettes Treffen im Deutsch-Spanischen Sprachgewirr. Diese Kontakte zu anderen Seglern sind kurzweilig. Kennengelernt haben wir sie auf dem hiesigen TO-Treffen.








Samstag, 30. März 2019

Almerimar, 30. März 2019


Seit einer Woche leben wir wieder an Bord unserer Santos. Es wird Zeit wieder einen Eintrag zu schreiben, obwohl es nicht viel mehr als Bordalltag zu beschreiben gibt.


Auf dem Weg hierher waren wir zunächst 6 Tage auf Mallorca, wo wir bei unseren Freunden Farida und Hubert wohnen durften. Obwohl uns das Wetter nicht wirklich wohlgesonnen war, waren die Tage auf der Finca mal wieder wunderschön und wir wurden ordentlich verwöhnt. 



Da die Beiden vor kurzem in ihr fast fertiges Haupthaus gezogen waren, hatten wir die „Burg“ für uns, was sehr komfortabel war. Die Tage vergingen recht schnell mit viel Geschnatter, einigen Ausflügen und dem hervorragenden Essen aus Huberts Küche. Das eine oder andere Glas Wein durfte natürlich auch nicht fehlen.
Trotz Regen und kühlen Temperaturen haben wir die Tage sehr genossen.



Von Palma sind wir in einer Stunde nach Almeria geflogen, wo Udo, zuverlässig wie immer, schon auf uns wartete. Abends um acht waren wir an Bord.

Das Wetter war in diesen Tagen auch hier recht durchwachsen. Hauptsächlich der starke Ostwind, der die meiste Zeit geblasen hat, hat uns bisweilen regelrecht genervt. Da das in-der-Sonne-rumliegen nicht angesagt war, haben wir uns eben an die Arbeit gemacht und uns der anstehenden Aufgabenliste gewidmet.



Da war der Einbau und die Verkabelung unseres neuen Rad(auto)piloten. Der besteht heutzutage aus Steuergerät, Sensor, Bediengerät, reichlich Datenkabeln und natürlich dem eigentlichen Autopiloten.  Das hat drei Tage in Anspruch genommen, die ich weitgehend in der Backskiste verbracht habe.



Danach galt es unsere Dieseltankarie endlich zu Ende zu bringen. Die Diesel- und Rückölleitung musste vom kleinen auf den neuen großen Tank umgebaut werden, dann die Dieselbestände umfüllen und den kleinen Takt ausbauen und per Zettel in den Waschräumen zum Verkauf anbieten. Mal sehen. Wir hoffen damit diese unendliche Geschichte gut beendet zu haben.



Inzwischen wurde auch viel geputzt, aufgeräumt und entsorgt. Nun sieht es bei uns wieder zufriedenstellend gemütlich aus.