Samstag, 4. Mai 2019

Valencia, 4. Mai 2019


Seit letzten Mittwoch liegen wir in der Marina Real von Valencia und sind sehr angetan von dieser großen Stadt. 


Täglich gehen wir viele Kilometer. Die Entfernungen sind groß und die Socken dampfen. Allein der Weg durch das Hafengelände ist schon beachtlich. 



Aber, es lohnt sich. Am ersten Tag haben wir den alten Stadtkern besucht und als erstes die großzügige Architektur vom Beginn des letzten Jahrhunderts bestaunt. Großbürgerliche Pracht aller Orten.





Die zentrale Markthalle und die alte Kathedrale lagen auch auf dem Weg. Überall der Eindruck einer lebendigen und pulsierenden Großstadt.


 
Gestern der Ausflug ins sehr moderne Viertel mit den spektakulären Bauten der Wissenschaften und der Künste. 



Die großzügigen Parks und Anlagen ziehen sich durch das ehemalige Flussbett des umgeleiteten Flusses Turia.


Das Museum für Wissenschaft und Technik und der runde Palast der Künste sind kühn gebaut. Man ist geradezu platt.



Heute war wieder die Altstadt dran. Die modernistische Markthalle im Stadtteil Colon war einen Besuch wert. 



Das alte Postgebäude in der Innenstadt und der Bahnhof del Norte fanden wir auch sehr schön. 



All das sind keine Museumsstücke, sondern normal gelebte Großstadt.
Empfehlenswert.



Morgen ist wieder Sonntag, ein Tag den wir gerne zum Weiterfahren nutzen. Noch haben wir uns nicht entschieden, ob weiter oder noch bleiben.


Auf der Fahrt von Alicante hierher haben wir zunächst eine ruhige Nacht am Anker bei Moraira verbracht. Das erste Mal in diesem Jahr.



Dann ging es nach Denia, ein hübsches Städtchen in erfrischend grüner Umgebung.




Samstag, 27. April 2019

Alicante, 27. April 2019


Seit drei Tagen liegen wir im Real Club de Regatas de Alicante und es gefällt uns hier recht gut. 


Wir liegen sehr zentral direkt vor der Innenstadt, der Club ist gut ausgestattet und das Personal freundlich. Im ersten Stock gibt es einen eleganten Saal und eine große Terrasse, auf der man gut und günstig zu Mittag essen kann. 

Bezahlen muss man fürs Liegen bei aller Freundlichkeit trotzdem, hier sind es 31 Euro am Tag.
Direkt neben der Innenstadt erhebt sich ein steiler Hügel mit der üblichen Burganlage. Der Blick ist toll. 



Zumal das Wetter sehr schön geworden ist und wir sehr gute Fernsicht haben. Bergauf haben wir den Fahrstuhl genommen. Die Wanderung haben wir uns für den Rückweg aufgehoben.

Alicante ist recht groß, mit entsprechend vielen Promenaden und Plätzen.
Der Großstadtverkehr ist allgegenwärtig, aber man findet auch lauschige und schattige Plätze.

Ein in Böen recht starker Südwestwind hat uns hierher geblasen. Übernachtet haben wir kurz in Torrevieja.

Morgen wollen wir weiterziehen. Nächstes Ziel ist Denia, dann soll es weiter Richtung Valencia gehen. Mal sehen ob es uns gelingt unterwegs eine ruhige Ankerbucht zu finden. Die Vorhersage verspricht für die kommenden Tage ruhiges uns sonniges Wetter. Da der Wind aus Ost kommt und somit auflandig weht, bleibt es trotz Sonne weiterhin etwas kühl.







Sonntag, 21. April 2019

Cartagena, 21. April 2019


Nach einigen schönen Tagen ist das Wetter regelrecht scheußlich geworden. Nieselregen, grau und windig, kühle 17 Grad. Wir beide versuchen die aufziehende Erkältung zurückzudrängen.
Wir wollten eigentlich schon längst weiter nach Alicante, aber es ist zu garstig draußen. In den kommenden Tagen soll es allmählich schöner werden. Allerdings wurden wir schon mehrfach durch die Wetterpropheten vertröstet.


Wir waren allerdings schon viel in Cartagena unterwegs. Es gibt ja wie immer viel zu sehen. 



In der Markthalle, auf den Straßen und natürlich auch die Tapasläden, mit viel spanischem Temperament.



Karsten hat uns vom Mar Menor aus hier in der „Großstadt“ besucht. Mit Hermann und Marina haben wir einiges unternommen, vom gegenseitigen bekochen zu Streifzügen durch Bars und Cafés.



Petra „walkt“ jeden Morgen (jedenfalls oft) fleißig an den Promenaden entlang und kommt dann erhitzt und ausgehungert zum Frühstück.



Auch am Schiff wird weiter gewerkelt. Neueste Errungenschaft: ein Moskito-Schott für wärmere Tage.



Aber, die Arbeit geht natürlich nie aus. Der starke Regen hat kleine undichte Stellen offenbart, denen demnächst auf den Grund gegangen werden muss.



Vielleicht durch die Wetterlage ist es hier zu einer wahren Ansammlung von Mega-Yachten gekommen. Mehrere riesige Segelyachten und die Arctic, ein zur Luxusyacht umgebauter alter deutscher Hochseeschlepper, der uns mit dem durchgehenden Brummen seiner Generatoren beglückt.