Samstag, 7. September 2019

Alicante, 7. September 2019


Die Überfahrt von Formentera nach Calpe, am spanischen Festland, begann schon früh um halb fünf. Stärker werdender Schwell hatte uns geweckt. In der Nacht hatte sich eine große Gewitterfront entwickelt. Zahllose Blitze am Horizont bescherten uns in den ersten Stunden ein intensives Wetterleuchten.  


Glücklicherweise zog das Gewitter nördlich in größerer Entfernung vorbei, aber es war grau und kühl und später kam noch leichter Regen dazu. Wir haben schon schönere Segeltage erlebt. In Calpe, einem durch viele Hochhäuser geprägter Badeort, konnten wir leidlich geschützt neben der Marina ankern. 
Das Wasser war aber schön klar und wir konnten vom Dingi aus erkennen, dass der Anker gut gefasst hatte. Das Baden war mal wieder angenehm erfrischend.
Tags drauf ging es weiter an der Küste entlang nach Alicante. Hier waren wir schon im April sehr gerne. 



Die nahe Innenstadt hat schöne Plätze mit altem Baumbestand. Mit Anke und Christian von der SUMMER waren wir mehrfach unterwegs, sind an der Seepromenade entlangspaziert und haben später einige Tapasbars ausprobiert.

 
Der Club de Regatas ist etwas vornehm und alle sind sehr freundlich.


Gestern haben wir unser Schlauchboot zusammengelegt und verstaut. Die Zeit der Ankerbuchten ist für dieses Jahr beendet. Morgen wollen wir weiter nach Cartagena. Dort werden wir noch einige Tage verbringen, bevor es dann zu unserem Winterliegeplatz in Almerimar geht.







Sonntag, 1. September 2019

Formentera, 1. September 2019


Nachdem wir die Gewitterböen in Santa Ponça überstanden hatten und Christina bei uns an Bord war, sind wir Mittwochmorgen noch vor Sonnenaufgang mit dem Ziel Ibiza aufgebrochen.


Nach etwa einer Stunde kam ein erfreulich frischer Ostwind auf, mit dem wir gut segeln konnten.
Nachmittags um vier liefen wir in die Bucht von Portinatx, wo wir im klaren Wasser auf Sandgrund ankern konnten. 



Cristina ist noch an Land geschwommen, um die fehlende Gurke für unseren Salat zu besorgen.
Am folgenden Vormittag ging es weiter an der Küste von Ibiza entlang bis nach Sant Antoni, wo wir neben dem Hafen geankert haben.



Nicht ganz so schön, aber mit gutem Supermarkt und einem Restaurant am Wasser, wo wir abends gut gegessen haben. Hat man hier auch nicht immer.
Weiter ging es an der Isla Vedra vorbei nach Formentera.


Ziel war die beliebte Cala Saona. Über dem weißen Sandboden leuchtet das Wasser in hellem Türkis, das die ankernden Boote und sogar die Möwen von unten anstrahlt. 



Am letzten Wochenende im August ist es natürlich sehr voll.
Am Sonntag hat Christina uns über ihre Lieblingsinsel geführt. Dazu waren wir den ganzen Tag mit dem Fahrrad, zum Teil auf Schotterpisten, unterwegs. 



Ein anstrengendes Unterfangen. Belohnt wurden wir durch schöne Ausblicke und einer sehr angenehmen Mittagspause in einem Restaurant unter Pinien. Formentera ist beschaulich und doch sehr touristisch. 



Das fast ausschließlich italienische Publikum und die vielen italienischen Restaurants sorgen für ein deutlich höheres Niveau. Ibiza erinnerte dagegen eher an Magaluf.


Heute liegen wir wegen dem Schwell aus West auf der Ostseite von Espalmador.
Auch hier nerviger Schwell, allerdings durch die unzähligen Motorboote, die pausenlos vorbeibrausen.


Morgen wollen wir wieder früh aufbrechen. Bis Calpe am spanischen Festland sind es 60 Meilen.






Montag, 26. August 2019

Santa Ponça, 26. August 2019


Unsere letzten Tage auf Mallorca in diesem Jahr laufen ab. Gestern haben wir noch Faridas Geburtstag hier an Bord gefeiert, heute Morgen waren wir an der Tankstelle um Diesel und Wasser zu bunkern.


Jetzt liegen wir wieder am Anker in der weitläufigen Bucht von Santa Ponça und warten auf passendes Wetter für die Überfahrt nach Ibiza und Formentera. 



Cristina wird uns begleiten aber mit den genauen Verabredungen ist es beim Segeln so eine Sache.
Morgen war der Plan. Nun hat aber der Wetterbericht für Morgen Gewitter angesagt. Also werden wir frühestens Mittwoch fahren.



Der Hochsommer neigt sich seinem Ende zu. Tagsüber sind es weiterhin immer um 30 Grad, in der Nacht gehen die Temperaturen inzwischen aber angenehm zurück. Spätestens ab September rechnen wir mit häufigeren Störungen des Wettergeschehens, die erfahrungsgemäß mit Gewittern und Schauern verbunden sind.



Santa Ponça besteht ausschließlich aus vielen Hotels und Ferienwohnungen. Ein ursprünglicher Ort ist nicht auszumachen. Alles ist dem Massentourismus verschrieben.



Die Ankergrund besteht aber aus reinem Sand und das Wasser ist schön klar. Die Bucht bietet guten Schutz vor den üblichen Windrichtungen. Diese Kombination zieht natürlich viele Boote an.