Sonntag, 16. August 2020

Albufeira, 16. August 2020

 

Nach einer weiteren Woche in Culatra, sind wir heute mal wieder nach Albufeira gewechselt. Eine gewisse Einförmigkeit ist in diesem Jahr wohl nicht abzustreiten. Aber, es geht uns gut und wir sind in sehr angenehmer Gesellschaft.

Auch das Wetter ist in diesen Tagen sehr gleichförmig. Nach einer angenehm kühlen Nacht, scheint meist ungetrübt die Sonne. Am Nachmittag brist der Seewind aus westlicher Richtung kräftig auf und es kann sogar ungemütlich werden. Im Laufe der Nacht beruhigt sich alles und am folgenden Tag geht das Spiel wieder von vorne los. Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad. So soll es auch bleiben, soweit der Wetterbericht schauen kann.

Um die rund 22 Meilen nach Westen zu bewältigen, sind wir heute also um 6:30 aufgebrochen.

 

In Culatra liegt seit Wochen auch die Buona Onda, ein 110 Jahre alter drei-Mast-Stagsegelschoner. Das Schiff war vorher Mittelpunkt eines schweizerischen Jugendhilfeprojektes.


Jetzt versucht ein junger Eigner und Kapitän das alte Schiff mit Hilfe von einigen Freunden und Freiwilligen am Laufen, bzw. es überhaupt wieder betriebsbereit zu halten. Das wird wohl schwierig. Montags ist dort „offene Luke“ und Besucher werden durchs Schiff geführt. Einige Bleche selbstgemachter Pizza gibt es dazu. Die Getränke bringt man mit. Man darf anschließend etwas in die Bordkasse spenden. Wir hatten einen netten Abend.

 

Einkäufe auf dem Markt in Olhao finden auch regelmäßig statt und Spaziergänge am Atlantikstrand gehören auch dazu.

 

 

Und Brot wurde auch wieder gebacken.

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 9. August 2020

Culatra, 9. August 2020

  

Ein paar Tage waren wir an der Küste entlang unterwegs, jetzt sind aber wieder zurück an unserem inzwischen angestammten Ankerplatz vor Culatra.

Letzten Dienstag waren wir aufgebrochen, zunächst wieder nach Albufeira (Wasser bunkern, Wäsche waschen, einkaufen) und dann für drei Tage nach Ferragudo am Rio Arade bei Portimao.

Ferragudo ist ein hübsches kleines Fischerstädtchen. Einige enge Gassen mit verschiedenen Läden und eine Wasserfront mit diversen Fischrestaurants.

 

Atlantikschwell drang durch die breite Einfahrt an den Ankerplatz und ließ uns, besonders nachts, sanft bis kräftig hin- und her schaukeln. 

Als dann noch dichter Seenebel aufzog und es geradezu kühl wurde, haben wir beschlossen zurück nach Culatra zu gehen.

Hier liegen wir wunderbar ruhig und entspannt, besonders seit wir etwas entfernter vom Fähranleger ankern.

 

 

 

 

Sonntag, 2. August 2020

Culatra, 2. August 2020

Nach wie vor liegen wir in der Lagune der Ria Formosa vor Culatra. Der Ankerbereich ist sehr ausgedehnt. An die 100 Yachten liegen verstreut zwischen dem Ort Farol an der Einfahrt zur Lagune, entlang der Insel Culatra bis in die Nähe der nächsten Insel Armona. Je nach Geschmack näher am Fähranleger und mit kurzen Wegen zu den kleinen Supermärkten und Kneipen, oder etwas abgelegener vor den wenig besuchten Dünen und Stränden.


Wir lagen bis gestern direkt vor dem Fähranleger. Hier kann man den täglichen Betrieb beobachten und die Wege, wie gesagt, sind kurz.

Allerdings wird man an diesem Ort stark von Wassertaxis und anderen Motorbooten belästigt, die, speziell an Wochenenden, völlig hemmungs - und rücksichtslos an einem vorbeibrausen. Den sonnenbebrillten Blick starr auf das ferne Ziel gerichtet, pflügen die Kapitäne schwerer Motoryachten mitten durchs Ankerfeld und hinterlassen eine schäumende Fläche tanzender Boote und fluchender Skipper.

Gestern haben wir uns also an einen ruhigeren Platz gelegt, näher an die trockenfallenden Muschelbänke. Außerdem liegen wir hier wieder näher an der Yagoona. Zurzeit bekochen wir uns abends wechselseitig und auch sonst sind wir häufig in nettem Kontakt.

 

Bei einem Gang durch Olhao am letzten Montag haben wir zufällig einen kleinen Laden entdeckt, der hauptsächlich alte Nähmaschinen repariert und verkauft.


    
Aber „Mestre Faz-Tudo“ macht (wie der Name verrät) auch sonst alles und repariert alle möglichen kleinen Haushaltsgeräte, vom Bügeleisen bis zum Fön.

 

Dort haben wir eine alte Pfaff Nähmaschine entdeckt, die auch schwerere Stoffe nähen kann und damit ideal für Bordarbeiten ist. Wir konnten nicht widerstehen und bis zum nächsten Tag hatte er sie etwas umgebaut und mit einem neuen Motor versehen. Seitdem haben wir schon kleinere Projekte in Angriff genommen. Die Ergebnisse sind nahezu brauchbar, mit einiger Luft nach oben.

 

 

 



 

 

 

 

Sonntag, 26. Juli 2020

Culatra, 26. Juli 2020

Anfang der Woche sind wir gemeinsam mit Yagoona (Barbara und Hageh) nach Albufeira in die Marina gefahren. Als „amigos“ der Beiden gabs auch für uns Prozente und wir mussten nur 32 Euros/Tag bezahlen.

Der Ort ist sehr touristisch. Dafür kann man gut Vorräte bunkern und sich auch sonst gut versorgen. Große Shopping-Center in der Umgebung erfüllen alle ggf. vorhandenen Konsumwünsche.


Besuchen durften wir auch deren hübsches kleines Haus in der schönen Landschaft der ländlichen Ostalgarve.

Original-Schauplätze der Lost-in-Fuseta-Krimis lagen auf dem Weg und als krönenden Höhepunkt gabs Sardinen und Polvo in Fuseta.


Albufeira liegt im Bereich der roten Steilküste der Algarve. Etwas abseits der Boutiquen und Fressmeilen ist es schön und es bieten sich tolle Ausblicke.


Die Hitze ist groß, besonders am Nachmittag. Die Nächte sind angenehm und, man beachte: keine Mücken!

Wegen dem zurzeit stetigen Westwind (gegen Abend auch recht kräftig), sind wir nicht wie geplant Richtung Portimao und Alvor, sondern erstmal zurück nach Culatra gefahren, wo wir wieder einige Tage bleiben wollen.