Samstag, 10. Juli 2021

Santa Ponsa, 10. Juli 2021

 Letzten Montag sind wir (gemeinsam mit GLEC) schon um 7:00 Uhr aus der Cala San Miguel (Ibiza) ausgelaufen. Eine Stunde später waren wir aus der Windabdeckung ausgetreten und konnten bis zur Ankunft in der Bucht von Santa Ponsa auf Mallorca wunderbar segeln. Es war bereits spät am Nachmittag und es war nicht ganz einfach einen freien Ankerplatz zu finden. 

Zweimal wurden wir etwas unfreundlich verscheucht (ein Deutscher und eine Engländerin). Wir haben keinen Widerstand geleistet und haben uns einen besseren Ankerfleck gesucht. Es ist bereits Hauptsaison und die Buchten sind schnell voll.

Hier liegen jetzt auch: APIS, GLEC, MERLIN, BIJOU und TJARK. Sie alle kennen wir bereits aus Almerimar. Das führt regelmäßig zu mehr oder weniger großen Runden. Gestern zB. wurde auf BIJOU ausführlich getafelt, alle haben etwas mitgebracht.

Mit Claudia und Gordon haben wir bereits im Mietauto eine Rundfahrt über die halbe Insel gestartet. Zunächst nach Palma zwecks Ersatzteilbeschaffung (wer hätte das gedacht) und dann natürlich zu Farida und Hubert auf die schöne Finca bei Montuiri.

Morgen sind wir dort wieder eingeladen. Hubert hat ein großes Paella Essen geplant. Darauf freuen wir uns natürlich ganz besonders.

Der Ort Santa Ponsa ist nicht besonders hervorzuheben, der Ankerplatz auf weißem Sand dagegen schon. Wir werden noch einige Tage bleiben.

 


 

 

 

 

 

Samstag, 3. Juli 2021

Cala San Miguel (Ibiza), 3. Juli 2021

 Letzten Montag haben wir Alicante verlassen und sind zunächst nach Calpe gesegelt. Dort kann man einigermaßen gut geschützt neben der Marina am Fuß des eindrucksvollen Felsens ankern. 

Calpe ist ein guter Absprunghafen zu den Balearen, genauer gesagt nach Ibiza. Die Entfernung dorthin beträgt ziemlich genau 60 Meilen, mit Kurs Nordost.

Wie die ganze Gegend rund um das Cabo de la Nao zwischen Alicante und Denia ist es auch hier sehr dich bebaut. 

An der Küste stehen viele Hochhäuser (absoluter Höhepunkt Benidorm) und im direkten Hinterland ziehen sich die Ferienhäuser über die Hügel entlang.

Natürlich gibt es Alles zu haben, außer vielleicht unberührte Natur. Immerhin gibt es auf dem Weg zu Lidl, Mercadona und Co. eine Lagune mit vielen Flamingos.

Nach drei etwas schaukeligen Nächten sind wir zur Überfahrt nach Ibiza aufgebrochen.

Drei Stunden unter Motor und dann kam allmählich der versprochene Wind auf und bescherte uns einen schönen und flotten Segeltag. Endlich war auch mal wieder unsere Windsteueranlage im Einsatz.

Am späten Nachmittag sind wir schließlich in der Bucht von Sant Antoni im Westen von Ibiza angekommen. In der Cala Bassa konnten wir zwischen vielen anderen Booten ankern. 

Abends, nachdem die vielen Tagesbesucher weg waren, wurde es angenehm ruhig und wir konnten im Cockpit der dezenten Livemusik der Strandbar (angeblich sündhaft teuer) lauschen. Später kam auch die GLEC mit Claudia und Gordon dazu.

Am nächsten Morgen ging es um die Frage ob wir länger auf Ibiza verweilen sollten oder ob wir relativ direkt nach Mallorca weitersegeln. Wir haben uns für die letztere Variante entschieden. So sind wir dann die 12 Meilen nach San Miguel motort, im Nordwesten der Insel. Hier liegt man sehr schön geschützt auf hellem Sandboden und das Wasser lädt zum Schwimmen ein.

Jetzt am Wochenende ist natürlich etwas Trubel. Viele kommen mit ihren Booten zum Baden, die Bars am Strand sind voll und die Jetskis nerven etwas.

Als Ausgleich haben wir (nach langer Zeit) einen Spaziergang um die Bucht gemacht. Von oben sieht es besonders schön aus.


 

 

 

 

Samstag, 26. Juni 2021

Alicante, 26. Juni 2021

 Die vergleichsweise kurze Strecke vom Mar Menor nach Alicante sind wir in drei Tagesetappen gesegelt. Tatsächlich weitgehend gesegelt, was im Mittelmeer ja keine Selbstverständlichkeit ist. Zunächst ging es nach Torrevieja. Der südliche Wind nahm immer weiter zu und wir machten uns schon sorgen, ob wir bei diesen Bedingungen im nach Süd offenen Vorhafen auch wirklich ruhig ankern können. Michael und Jutta von der Merlin haben uns beruhigt und uns versichert, dass der Schutz dort hervorragend sei. So war es auch. Innerhalb des Hafens, direkt neben dem ersten Segelclub und vor dem Stadtstrand, befindet sich eine freie Wasserfläche, auf der Ankern offiziell verboten sein soll, auf der aber mehrere Boote unbehelligt am Anker lagen.

 

Wir blieben drei Tage. Am Kai der Fischer konnten wir unser Beiboot festmachen und so die Annehmlichkeiten der Stadt nutzen. Torrevieja ist einerseits sehr touristisch und hat eine attraktive Flanier-Promenade am Meer entlang, mit vielen Bars und Restaurants. Dahinter liegt eine sehr normale kleinere spanische Stadt. So stadtnah zu ankern ist sehr angenehm. Alles ist erreichbar, es gibt viel zu sehen und das Portemonnaie wird geschont. 

 
Die folgende Etappe führte uns zur kleinen Insel Tabarca, gegenüber von Santa Pola. Diesmal kam der Wind aus Osten und nahm stetig zu, was für uns einen Kurs hoch am Wind bedeutete. Es lief aber sehr gut und wir konnten unser Ziel gerade so anliegen, ohne kreuzen zu müssen.


Die Insel ist recht klein und bietet kaum Schutz. Am Ankerplatz rollten wir zunächst erbärmlich hin und her. 

Die Insel ist aber auch sehr hübsch mit einem schönen kleinen Ort und daher sehr beliebt. So waren dort mehrere Yachten, deren Masten bedenklich hin und her schwankten. Wir waren an Land und haben in einem kleinen Restaurant gegessen. Es war sehr nett. Zum Glück wurde es während der Nacht ruhiger und wir konnten ganz gut schlafen.

  

Am folgenden Morgen sind wir das kurze Stück nach Alicante gesegelt. Allerdings bei hohen Wellen und 5 bis 6 Windstärken. Es ging ziemlich zu kehr und einiges im Schiff geriet in Unordnung. Nach gut zwei Stunden war der Spuk vorbei und wir konnten in den geräumigen Hafen von Alicante einbiegen und, wie schon zuvor, im Real Club de Regatas festmachen.

Hier liegen wir nun seit drei Tagen. Wir sind, wie schon bei unseren vorigen Besuchen, sehr angetan von dieser Stadt und sind entsprechend viel unterwegs, soweit Petras Knie mitspielt.