Sonntag, 4. August 2019

Port de Pollença, 4. August 2019


Wir liegen immer noch in Pollença und kommen einfach nicht weg. Jetzt haben wir die Weiterfahrt auf die kommende Woche verschoben. Mal sehen.
Der Ort ist auch ganz angenehm, man kann hier gut „wohnen“.
Leider ist auch hier der Ankergrund nicht optimal. Ein harter Sandboden ist bedeckt mit 20 cm weichem Sediment in dem der Anker nur einigermaßen Halt findet. An Tagen mit stärkerem Wind sind wir also immer etwas in Sorge. Bisher ist aber alles gut gewesen.



Vor ein paar Tagen sind wir mit dem Bus zum Cabo Formentor gefahren. Die schmale Straße ist jetzt in der Hauptsaison für Privat-PKW gesperrt und die Tausende von Mietwagenfahrer müssen auch in den Bus umsteigen.



Die Fahrt ist eine kleine Herausforderung und die Landschaft sehr schön.
Im Leuchtturm an der Nordspitze kann man überteuerten Kaffee trinken und auf die Rückfahrt warten.



Schön war auch unser Besuch auf dem Volksfest in der Altstadt von Pollença, einige Kilometer landeinwärts. Dabei wird ein legendärer Kampf um die Stadt zwischen Mauren und Christen nachgespielt.



Historische Tatsachen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Bunt bemalte Männer und Frauen stürmen brüllend durch die Gassen und liegen sich später abgekämpft in den Armen. Die Bars und Restaurants haben viel zu tun.



Danach gleicht die kleine Stadt einer Müllhalde und die TeilnehmerInnen ziehen mir ihren Gewändern und Holzsäbeln allmählich nach Hause.



Die Besuche und Gegenbesuche auf den Schiffen gehen munter weiter. Gestern gab es sogar ein improvisiertes TO-Treffen mit Imbiss.







Sonntag, 28. Juli 2019

Port de Pollença, 28. Juli 2019


Eine weitere Woche ist vergangen und viel gibt es nicht zu berichten. Wir liegen hier gut und sicher. Es ist gleichmäßig schön heiß und nachmittags weht die übliche Brise. Gestern allerdings gab es Wolken und zwei Mal einen kurzen Schauer. In der Nacht kräftige Böen, die aber ohne weitere Ereignisse weitergezogen sind. 


Wir sind nach wie vor viel unterwegs, meistens mit dem Bus. Donnerstag waren wir in Montuiri auf der Finca zu einer leckeren Paella eingeladen. 


Cristina hat und freundlicherweise im Auto mitgenommen und abends auch wieder zurückgebracht.





Sonntag, 21. Juli 2019

Port de Pollença, 21. Juli 2019


Hier lässt es sich ganz gut leben. Hauptunterschied zum Ankerfeld bei Port d’Alcúdia ist der bessere Rundumschutz und der eindeutig bessere Ankergrund. Ab mittags bis abends weht täglich ein frischer NE-Wind bis maximal etwa 20 Knoten. Übernacht und morgens ist es praktisch windstill.


Ein weiterer Unterschied ist die Anzahl der ankernden Boote. Lagen in Alcúdia maximal 20, sind es hier mindestens 120 Segler und Motorboote aller Größen.



Dadurch hat sich endlich wieder ein reger Kontakt zwischen den Crews ergeben. Es ist schon fast eine Herausforderung die Einladungen zu Sundownern und Gegenbesuche zeitlich unterzubringen.



Jos und Hans aus den Niederlanden sind dabei, Katrin und Swen beenden gerade ihre 10-jährige Weltumseglung, Andrea und Heiju sind auf ihrer schicken Scalar 40 unterwegs und Anke und Christian sind für ein paar Tage nach Menorca abgefahren.



Dadurch ist es oft recht kurzweilig und die Tage vergehen im Fluge.
Die umgebende Landschaft ist schön und der Ort ist etwas kleiner aber deutlich netter als Port d’Alcúdia.



Den Plan, die Insel zu umrunden und neue Buchten zu erkunden wird mal wieder verschoben.